Alle Kommentare müssen weg

Hallo zusammen,

ja leider, ich muss alle Kommentare löschen. Ich habe inzwischen über 7000 Spam und Müll-Kommentare und das ist einfach zu viel.
Einzige Lösung, keine Kommentare mehr. Tut mir ja leid, aber anders geht es nicht mehr. Ich kann leider keine Kommentare mehr zulassen.

Sauer? Sorry, dann sagt es mir einfach direkt, Danke!!

In diesem blöden Sinne, Euer Gaege

Jahresrückblick 2012

Nun haben mich schon mehrere darauf angesprochen, wann denn unser Jahresrückblick erscheinen wird?
Jahresrückblick?
Stimmt, da war doch was. Aber soll ich wirklich diese Tradition weiter pflegen? JA, war die gemeinsame Meinung von allen.

Also, dann lasst mich mal nachdenken was denn 2012 alles so los war…..

 

Hmmmmm, eigentlich noch ein Wunder, dass ich hier sitze und schreiben kann, denn eigentlich ist ja am 21. Dezember 2012 die Welt untergegangen.
Weltuntergang? Da zeigt sich mal wieder, das lenkt und leitet unser Gott im Himmel und nicht die Majas oder sonst wer. Denn sonst wären wir jetzt alle nicht mehr da. Gott wollte also, dass wir noch weiter leben, dass wir noch weiterhin seine Liebe und Führsorge in unserem Leben erfahren dürfen. Gott hat noch große Pläne mit uns und lässt uns noch lange nicht los, noch lange nicht alleine. Und das war auch in diesem Jahr 2012 bei uns der Fall.
Ja, klar gab es auch eine Menge was nicht so gut lief, Ärger, Streit, Krankheit usw. Aber mal ehrlich, uns geht es doch super gut. Wir haben mehr als genug zum Essen, unsere Zimmer sind mehr als warm, unsere Kleiderschränke sind mehr als voll. Gibt es wirklich was zum Meckern? Zum Meckern weil es an unsere Existenz geht? Nein
Nein, ganz bestimmt nicht.

Tom ist gleich am Anfang des Jahres eine Woche mit seiner Klasse Skifahren oder besser gesagt SnowBoard fahren gegangen. Im Juni kam sein Schüleraustausch von Polen zu uns. Ola (ihr Name), ein hübsches Mädchen die gleich alle begeistert hat. Sie hatte es nicht immer leicht, da sie nur englisch gesprochen hat, aber wir waren steht’s bemüht. Im Sommer ging es dann endlich mal nach Spanien, Barcelona und im September gleich nach Polen. Und was war Zuhause? Im Wirtschaftsgymnasium läuft es gut, es macht ihm immer noch viel Spaß und langsam geht es auf das Abitur zu, was dann in 2014 abgeschlossen werden soll. Führerschein wurde bestanden und ein paar Monate gab es betreutes Fahren, was für Sonja nicht immer einfach war. Ist schon ein komisches Gefühl, da zu sitzen, zuzuschauen und doch eigentlich nichts machen können. Aber es geht ja nur darum, dass er vorsichtig fährt, was er auch gemacht hat. Im Oktober wurde er 18 Jahre alt und versucht nun erwachsen zu sein.

Maike war im Frühjahr mit ihren Royal Rangern in einer Freizeit und hatte einen Unfall. Wir wissen immer noch nicht alles, denn Maike hat nach einer Gehirnerschütterung immer noch eine Lücke im Gedächtnis und kann es nicht erzählen. Sie stürzte beim Segway fahren. Aber es ist alles gut gegangen, zumindest bemerken wir nichts mehr davon. Im Sommer kam sie in die 10`te Klasse und musste über ihre Zukunft eine Entscheidung treffen. Was kommt nach diesem Schuljahr? Nach einem einwöchigen Praktikum bei einem Raumausstatter in Winnenden hat sie sich beworben und eine Zusage für eine Ausbildung ab 2. September 2013 bekommen. Nach einer tollen Abschlussfahrt in Berlin kam sie ihrem Wunsch nach, sich taufen zu lassen. Im November war es nun endlich so weit, sie wurde in Winnenden getauft und geht regelmäßig zu den Rangern, in den Jugendtreff, in einen Mädchenhauskreis und sonntags in die Gemeinde, WOW.

Daena geht ihren Weg im Gymnasium. Geht ihrem Hobby dem Ballett, dem Geige spielen und den Rangern nach, was ihr immer noch sehr viel Spaß macht. Sie ist immer noch voller Begeisterung dabei. Ihre Krankheiten, ihr Mund und ihr Asthma ist ein dauernder Begleiter. Aber auch da kann man Fortschritte sehen und wir dürfen eigentlich nicht schimpfen. Klar könnte es auch noch besser sein, aber richtig schlecht ist es ja auch nicht. Sie ist ein immer fröhliches Kind und nun am Anfang der Pubertät, was sich dann doch in so manchen Diskussionen zeigt. Begeistert sind ihre Lehrer vor allem von ihrer sozialen Ader und dem Gespür, wenn es anderen schlecht geht, dann ist Daena da und laut ihrer Lehrerin immer am vermitteln.

Sonja ist wie immer sehr fleißig. Sie arbeitet zweimal in der Woche einen halben Tag in einem Büro und kommt somit auch mal raus, hat Abwechslung und andere Herausforderungen. In unserer Gemeinde ist sie mit Georg für die Kinderarbeit verantwortlich und auch da hat sie verschiedenste Herausforderungen zu meistern. Auch hier geht nicht immer alles glatt, aber es macht ihr Spaß und sie ist voller Eifer dabei. Ihr Stückle in Birkmannsweiler wurde von ihr prima betreut. Wir hatten wieder Erdbeeren, Himbeeren, Trauben und allerlei Gemüse wie z.B. Kartoffeln im Überfluss. Im Sommer sind wir beide seit Jahren zum ersten mal wieder alleine in den Urlaub nach St. Wolfgang, Österreich gefahren. Ein wunderschöner Urlaub, mit baden, wandern, shoppen und das immer mit dem österreichischem Charme. Sehr zu empfehlen.

Und ich, ich durfte im April mit Freunden ein Hausboot von Aschaffenburg, den Main entlang über Frankfurt zum Rhein und dann bis fast nach Karlsruhe hinunter, überführen. Das war ein ganz besonderes Erlebnis für mich. Mehrere Tage auf einem Boot leben, essen, schlafen, selber steuern und vor allem oft nichts tun, echt super. Ich war viel unterwegs, oft in Frankfurt, bei einigen Schulungen, in Konzerten usw. Im August hatte ich ein ganz besonderes Erlebnis beim Tanken meines Autos. An der Kasse meinte die nette junge Dame zu mir, dass ich über 17.400,- Euro zu bezahlen hätte. Da ich mir nicht vorstellen konnte wie ich über 10 tausend Liter in mein kleines Auto reinbekommen soll,  konnte ich auch sie davon überzeugen, irgendetwas stimmt da wohl nicht. Nach langem hin und her, einigen Minuten telefonieren durfte ich dann nur knapp über 50 Euro bezahlen und gehen. Noch mal Glück gehabt. Seit Oktober bin ich Datenschutzbeauftragter und sollte meine alten Aufgaben abgeben. Doch mein Nachfolger kommt erst im März 2013 und somit habe ich im Moment eine doppelt Belastung, die vor allem zu Hause spürbar ist.

Und nun? Irgendwas dabei gewesen worüber wir meckern sollten? Oder genügend Gründe um Gott zu danken und zu loben was er alles in unserem Leben macht?
Heute ist Weihnachten, heute ist UNS der Heiland geboren. Ist es auch DEIN Heiland?
Er steht bei Dir, gerade jetzt, jetzt und hier steht er neben Dir und wartet nur darauf, dass Du ihm sagst, er soll in Dein Herz kommen. Er hat großes mit uns vor, er hat einen Plan auch in 2013. Ich bin gespannt was er vorhat. Bin gespannt was kommt. Und Du?

Wir wünschen Euch allen ein wirklich gesegnetes Weihnachtsfest und das Vertrauen, dass der heute geborene Heiland wirklich jeden Tag da ist und es gut mit Euch meint. Er der gekommen ist und Euch liebt, ohne dass Ihr ihn beeindrucken müsst, sondern nur weil Ihr seid. Somit ein herzliches Merry Christmas von euren fünf Gaßmanns aus Winnenden.

Nix war mit Skifahren

Mist,

echt sau schade, aber so ist des halt. Das Wetter ist Schuld. Glaub in dieser Woche ist jeder Tag ein schöner Tag, außer Donnerstag wo wir weg wollten. Nun ja, dann eben ein andermal.

In diesem gefrusteten Sinne, dr Gaege

Am Donnerstag Skifahren

Aber Hallo,

jetzt will und kann ich einmal Skifahren und zwar am Donnerstag, jetzt bringen die da in ganz Europa Schneefall. Ja glaubst Du das auch? Überall Schneefall…..

Ich hab überall geschaut, aber es schneit überall. Und nu???

So eine s……

Sorry, aber ich bin echt sauer, so was von sauer, dass kann ich gar nicht in Worte fassen.

In diesem gefrusteten Sinne, dr Gaege

Schon 2 Wochen rum

Aber Hallo,

Die ersten beiden Wochen sind schon rum, WOW.

Gestern mussten zwei Apfelbäume dran Glauben, habe sie mit meinem Freund (Jürgen) rausgemacht. Das klappt inzwischen Super, wir sind ein eingespieltes Team. Wir fahren mit dem Auto bis zum Baum, einmal eine Spatentiefe ausgraben, Seilwinde an die Anhängerkupplung und an den Baum, Start, und warten bis der Baum auf dem Boden liegt. Naja, man muss noch a bissle mehr machen, Wurzeln abschlagen usw, aber es geht eigentlich ganz einfach.

Morgen wieder arbeiten und die dritte Woche ist auch bald wieder rum. Man oh man, die ersten Wochen gehen immer soooo schnel rum, aber bis der Sommerurlaub kommt, dauert es immer ewig. Komisch nicht wahr?

So, noch a bissle auf dem Sofa chillen und dann Terra X anschauen.

In diesem gechillten Sinne, dr Gaege

Morgen ist es so weit, WOW

Aber Hallo,

ups, morgen ist es schon wieder so weit, WOW. hab doch grad erst Weihnachten vorbereitet und nun schon wieder alles rum – morgen ist Silvester.

Das ging wieder superschnell vorbei, wie jedes Jahr. Die ersten Tage, Monate dauern immer lange. Da denkst Du das Jahr dauert ewig. Dann endlich Sommer und der lang ersehnte Urlaub. Danach geht alles ganz schnell. Du kommst vom Urlaub nach Hause und kurz danach ist plötzlich Weihnachten. Irgendwie ist es jedes Jahr so. Bei Dir auch?

Und wie war Dein Jahr so? Hast Du deine Ziele erreicht? Hast Du das Jahr 2011 so erlebt, so gelebt wie Du es dir vorgestellt hast, wie Du es dir gewünscht hast?    Hm, bei wir war es leider nicht immer so. Ich hab viele Ziel nicht erreicht, nicht mal angefangen. Ich wollte wieder mit laufen beginnen, abnehmen natürlich usw. usw. Und hab nicht mal damit richtig angefangen. 

Und was waren Gottes Ziele für Dich im Jahr 2011? Hast Du ihn gefragt? Er hat auch Ziele für Dich, er möchte auch das Du Dinge erreichst mit ihm. Er hat ganz genaue Pläne für Dein Leben. Und das Beste daran ist, das man diese Ziele auch tatsächlich erreichen kann. Das Gott einem die Kraft, die Ausdauer geben möchte die man für die Ziele braucht. Diese Ziele sind nicht nur irgendwelche Ziele, nein, es sind Ziele die uns wirklich gut tun, die uns etwas bringen, die wichtig für uns sind. Ziele die unser Leben verändern können. 

Lasst uns Goot für das Jahr 2012 fragen, was er mit uns vor hat, was er für Ziele mit uns hat, was er mit uns erreichen möchte. Lasst uns mehr auf Gott hören und seinen Willen tun. Ich Wünsche Euch allen ein wunderschönes vor allem von Gott erfülltes Jahr 2012. Möge er euer Begleiter sein an jedem Tag und wenn Ihr euch alleine fühlt wird er euch nicht loslassen sondern gerade dann tragen. Möge er euch mit seiner Liebe und Geduld erfüllen so das Ihr in eurem Leben sein wirken spüren könnt.

In diesem neu beginnenden Sinne, dr Gaege

Jahresrückblick 2011

Grüß Gott zusammen,

heute ist Sonntag, der vierte Advent. Noch eine Woche um die restlichen Geschenke zu besorgen, um das Essen voll zu planen, den Weihnachtsbaum zu besorgen, alle einzuladen und alles festlich zu schmücken. Langsam kommt Weihnachtsstress auf. Bei Dir auch?
Ist es das, was Gott und sein Sohn Jesus damit erreichen wollten? Weihnachtsstress?

Nein, ganz bestimmt wollte Gott nicht, dass wir in Stress kommen wenn wir an die Geburt seines Sohnes denken. Nein, er wollte bestimmt, dass wir mal zur Ruhe, zur Besinnung kommen, dass wir über Ihn und sein großes Geschenk an uns nachdenken. Zumindest denke ich das.
Und die Engel sagten zu den Hirten: „Hent no koe Angst et! Weil guckat no, i han euch ebbes ganz Wichtigs zom saga: A riesa Fread für s ganze Volk; euch ischd haet nämlich dr Haeland gebora, des ischd dr Messias, dr Herr (Kyrios), drüba en dr Stadt vom David. Ond da kennat r n säh: r fendet a Kendle, aegwickelt en Wendla, ond des leit en r a Fuaterkripp“ (aus der Schwäbischen Bibel von Pfarrer Rudolf Paul).
Keine Angst – Nein, große Freude. Kein Stress, denn Freude ist kein Stress.

Gott hat uns FREUDE geschenkt, große Freude. Wir, die 5 Gaßmann`s aus Winnenden haben so viel Grund zur Freude. Dankbar dürfen wir auf das Jahr 2011 zurückschauen. Aber lasst uns mal auf die Einzelnen schauen:

Daena hat immer noch so ihre Probleme mit ihrem Kiefer und ihren Zähnen. Im April wurden ihr drei Zähne auf einmal gezogen. Doch im Sommer hat endlich die Krankenkasse zugestimmt, dass sie nun auch in Winnenden behandelt werden kann. Somit fallen die langen Fahrten nach Tübingen weg. Nun kann sie zu Fuß gehen.
Ihr großer Wunsch war eine Grundschulempfehlung für das Gymnasium zu bekommen, was sie auch erreichte und nun seit September besucht. Doch kaum hatte das Gymnasium begonnen, musste sie ins Krankenhaus gehen. Warum? Sonntags beim Mittagessen hat es plötzlich gepfiffen, ja, gepfiffen. Unser Besuch hat dann bemerkt, dass es Daena ist. Zuerst haben wir es alle lustig gefunden, haben zusammen darüber gelacht. Um es kurz zu machen, sie hatte einen schweren Asthmaanfall und war über 1 Woche im Krankenhaus. Danach gleich noch mal eine Woche zur Asthma-Schulung. Zusammen fehlte sie drei Wochen in der Schule und dies bemerkt man leider immer noch. Aber wir sind voller Hoffnung, dass sie den Rest wieder aufholen wird.

Und Maike? Sie hatte große Rückenprobleme und musste oft in die Krankengymnastik gehen. Doch als die Gemeindeleitung mit den Diakonen (also ohne Maike) Ende Mai dafür, bzw. vor allem dagegen gebetet haben, hat Gott sie geheilt und das Wort Rücken kam nie mehr vor. Maike war mit 6400 anderen Teilnehmern auf dem EuroCamp der Royal Ranger in Frankreich. Die ganze Angst, dies wegen ihrem Rücken nicht zu schaffen, war wie gesagt, alles kein Problem mehr. Es waren für sie tolle Tage, mit vielen Eindrücken und vielen neuen Herausforderungen.
Im Herbst machte sie ein einwöchiges Praktikum bei einer Gärtnerei und musste kräftig mit anpacken. Es war nicht immer einfach für sie, aber als sie zum Schluss einen großen Blumenstrauß mit 20EUR bekommen hatte, war fast alles wieder vergessen.
So steuert sie nun auf das Bewerbungszeugnis zu und muss sich überlegen und klarwerden wo ihr weg hingehen soll. Dies ist für sie nicht einfach, doch wir sind auch da zuversichtlich, dass sie ihren Weg finden wird.
Was Gemeinde angeht, wurde ihr klar, dass sie sich in einer anderen Gemeinde in Winnenden sehr wohl fühlen würde. Somit hat sie gewechselt und geht jeden Sonntag fleißig alleine in den Gottesdienst.

Wenn man Tom fragen würde, wie war Dein Jahr 2011? Wäre seine Antwort: „Wie immer Super“.
Er hatte in der Realschule seine Abschlussprüfungen und sein Wunschziel, auf das Wirtschaftsgymnasium in Waiblingen zu kommen, erreicht. Auch hier sind Wünsche in Erfüllung gegangen und er ist sehr glücklich. Seine neue Schule macht ihm unheimlich Spaß, sein Ehrgeiz wurde geweckt und die Noten sind echt gut.
Dieses Jahr wollte Tom nicht mehr mit uns in den Sommerurlaub mitfahren und verbrachte 2 Wochen in Italien. Braungebrannt und voller Begeisterung sahen wir uns wieder und sind zuerst mal alle italienisch Essen gegangen.
Er ist dabei seinen Führerschein zu machen und wir sind immer vorsichtig und verlassen das Haus nur noch, wenn wir wissen, er ist zu Hause. Nein, natürlich war das ein Spaß!
In der Gemeinde spielt er nun immer wieder mit dem E-Bass und verstärkt die Jugendband in unseren Jugendgottesdiensten.

Sonja ist immer noch kräftig am Geige üben und es macht ihr immer noch viel Spaß. In den ersten Monaten hat sie mehrmals morgens auf Kinder unserer Freunde aufgepasst und es war für sie manchmal wie ein Jungbrunnen.
Im Frühjahr wurde Sonja in unserer Gemeinde als Diakon eingesetzt und ist nun mit Georg gemeinsam für die Kinder & Jugendarbeit verantwortlich. Seitdem engagiert sie sich und hat eine Menge zu klären, besprechen usw.
Nebenher, so scheint es, erledigt sie fast alleine die ganze Arbeit auf unserem Stückle und baut dort eine Menge Gemüse und Obst an. Pflegt es, gießt es und erntet es. Somit sind wir natürlich immer gut mit frischen Vitaminen versorgt. Und es gibt eine Menge Marmelade und Obstkuchen.
Ihr großer Wunsch war immer mal in Dänemark Urlaub zu machen. Und so ging es Sommer los nach Oder an der Ostseeküste Dänemarks. Es waren zwei wundervolle Wochen mit vielen Strandspaziergängen und vielen Sehenswürdigkeiten.

Ich habe dieses Jahr zwei neue Vorgesetzte bekommen, was natürlich immer sehr aufregend ist, da man nicht weiß was da auf einen zukommt. Ich bin immer noch sehr dankbar, dass ich so eine tolle Arbeitsstelle mit so viel Abwechslung und Verantwortung habe. Doch wenn ich meine Familie fragen würde, verbringe ich einfach zu viel Zeit an meinem Arbeitsplatz.
Im Jaytea (unserem Jugendtreff) haben wir dieses Jahr eine tolle Zeit gehabt. Es kommen regelmäßig zwischen 25 und 30 Jugendliche zusammen. Es ist immer wieder aufregend zu sehen, wie sie wissbegierig auf Gottes Wort hören und dennoch ihre ganz persönlichen großen Probleme haben. Das macht es auch wieder schwierig, denn diese Probleme gehen nicht immer spurlos an mir vorüber.
Im Sommer habe ich lange gebetet und beschlossen, alle Ämter in der Gemeinde bis zum Jahresende nieder zu legen. Ich möchte mal eine Pause machen und schauen, wo Gott mich neu gebrauchen möchte.

Wie ihr seht, dürfen wir dankbar sein für das Jahr 2011. Wir haben im Überfluss, uns mangelt es an nichts. Gott hat es so gut mit uns allen gemeint, lasst uns froh und dankbar sein, „denn Euch ist heute ein Retter geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das sei für Euch das Zeichen“.

Wir wünschen Euch frohe und besinnliche Weihnachten. Möge Gott Euch Ruhe schenken und Euch in seinen Händen tragen. Möge Gott Euer Begleiter im nächsten Jahr sein und Euch reich segnen.

Eure 5 Gaßmann`s aus Winnenden

Bin wieder da

Aber Hallo,

nachdem ich mir nun ein Jahr lang anhören musste wie schade es ist, dass hier nichts mehr steht, fange ich nun wieder an zu schreiben.

Da ich nun auch technisch anders, oder besser, ausgestattet bin geht es weiter mit Gaege’s Blog. In den nächsten Tagen werde ich wieder unseren Jahesrückblick schreiben, dann könnt Ihr ja schauen was das Jahr 2011 so alles los war.

In diesem neuen Starter Sinne, dr Gaege 

Was war das für ein Jahr 2010?

Aber Hallo,

morgen ist Heiligabend, noch nicht Weihnachten, des kommt erst am 25. dann. Ja und langsam kommt bei uns tatsächlich schon Ruhe rein. Ich hab noch so viel Urlaub übrig (Ich durfte ihn vorher nicht nehmen, da wir so viel zu tun hatten), dass ich schon seit 20. Dezember zu Hause bin. Vielleicht liegt es ja daran, dass es diesmal ruhiger zugeht. Na ja, auf jeden Fall ist für Morgen alles schon geplant. Der Christbaum steht im Keller und wartet nur darauf aufgebaut und geschmückt zu werden. Hihi, wir wollen es Morgen mal wie früher machen. Bisher haben wir immer gemeinsam den Baum geschmückt. Doch diesmal machen das meine Frau und ich. Die Türe wird zugemacht, die Kids dürfen erst am Abend rein, wenn die Glocke geläutet hat. Wir wissen noch nicht genau wie wir ihn diesmal schmücken, aber es wird uns schon noch was einfallen. Dann die ganzen Geschenke drunter. Bin echt mal gespannt, wie es den Kindern dabei so ergeht. Die Kleine wird bestimmt ganz schön nervös und aufgeregt sein.

Und wie war das Jahr 2010 so?

Letztes Jahr hab ich so begonnen: „Es war wohl das schlimmste Jahr das wir als Gaßmann`s so erleben durften“. Aber Hallo, tja, und dass hatte auch noch 2010 immer wieder für Unruhe und Traurigkeit gesorgt. Obwohl das Jahr 2010 eigentlich fast ein ganz normales Jahr war. Ja, was bedeutet eigentlich „fast ganz normal“? Was ist schon an einem Leben, als einzelner oder als ganze Familie „normal“? Vieles bei uns ist wohl eher nicht normal, wenn ich andere so beobachte und manches scheint bei uns normaler abzulaufen wie bei anderen. Aber beginnen wir mal mit den Einzelnen:

Sonja musste nach wenigen Tagen Ihre Kur wieder abbrechen, da sie nicht die richtige für sie war. Ihr BurnOut hat, wie schon geschrieben, alles verändert. Seitdem ist es ein ewiges auf und ab. Die „Ab`s“ sind sehr schlimm für uns alle. Sie kann dann nicht mehr schlafen, bekommt Angst und Lustlosigkeit und kämpft mit den Kids. Bei den „Auf`s“ muss und darf Sie auch viel lachen und hat Freude und Spaß. Sie ist trotz all dem sehr dankbar. Wir haben gemeinsam begonnen jeden Mittwoch um 20:00 Uhr bei ERF1 die Gottesdienste von Willow Creek anzuschauen. Das ist oft ein echtes Highlight in der Woche. Die Predigten sind echt richtig gut, gehen unter die Haut und sind sehr ansprechend. Danach müssen wir immer den Fernseher gleich ausmachen, denn wir sind noch so mit dem Gesagten beschäftigt, wir reden noch lange darüber. Ende Sommer hat Sonja Geige spielen begonnen. Das war schon lange ein Traum von ihr und nun hat sie ihn endlich war gemacht. Es macht ihr viel Spaß, gerade übt sie jeden Tag Weihnachtslieder.

Unser großer wurde dieses Jahr 16 Jahre alt. Wow, mit 16 Jahren wollte ich schon die Welt retten und sie nach meinen Vorstellungen ändern. Zum Glück hat das alles damals nicht funktioniert. Aber zurück zu ihm. Er ist gerade in den letzten Zügen seiner Realschule. Nächstes Jahr sind Prüfungen dran. Er möchte danach weiter auf ein Wirtschafts-Gymnasium gehen, hoffentlich klappt alles so wie er es sich vorstellt. Ansonsten ist bei ihm  alles so weit in Ordnung, wie es eben bei einem Jungen in diesem Alter in Ordnung sein kann. Von den vielen Mädchen die ständig hier anrufen und vorbeikommen will ich hier ja gar nichts schreiben 😉

Unsere Große kämpft eigentlich immer. Ob mit der Schule und inzwischen eben auch mit sich. Das ist eben so in der Pubertät, denke ich. Aber im Großen und Ganzen scheint es besser zu werden. Sie geht Ihren Weg und das ist gut so. Wir müssen nur immer wieder etwas antreiben, sonst bewegt sie sich nicht. Wie ich schon bei Sonja geschrieben hab, es ist ein Kampf, zumindest manchmal.

Und die Kleine, na ja, was soll ich da sagen? Sie ist meist gut drauf, lacht viel und das ist ansteckend. In der Schule läuft alles so weit, nächstes Jahr wird es sich zeigen, auf welche weitergehende Schule sie gehen wird. Ansonsten spielt sie immer noch fleißig Geige und ist im Ballet. Ihr Kiefer und die Ohren sind in Behandlung und das wird sich so noch die nächsten Jahre hinziehen. Nächste Woche gehen wir in die Hautklinik wegen ihrer Vitiligo. Das sind Hautveränderungen die sich darin zeigen, dass die Haut an diesen Stellen keine Farbe mehr hat. Die Haut ist da einfach weiß. Und da sich dies inzwischen an sehr vielen Stellen zeigt und es im Sommer sehr deutlich zu sehen ist, wollen wir etwas ändern. Aber eigentlich gibt es da keine Heilung, sondern nur eine eventuelle Besserung. Mal sehen, Ihr dürft gerne für sie beten.

Und bei mir? Tja, ich habe ein sehr anstrengendes Jahr hinter mir. Im Geschäft hatten wir ein Mega großes Projekt, weshalb ich jetzt noch so viel Urlaub übrig habe. Es hat zwar alles prima geklappt, aber es war eben viel Arbeit. Ich habe mich als Nachfolger meins Chefs beworben, habe aber diesen Weg sehr bewusst in Gottes Hände gelegt. Und nun bekomme ich nächstes Jahr einen neuen Chef. Gott wollte wohl nicht, dass ich diese Stelle bekomme und das ist auch gut so. In der Gemeinde habe ich mich etwas heraus genommen, obwohl, im Jugendtreff (Jaytea) hab ich wieder etwas mehr gemacht. Hm, Ihr seht schon, so in einem Satz kann man das gar nicht immer schreiben. Auf jeden Fall, der Jaytea läuft echt super gut, obwohl viele dachten, er würde zerbrechen. Wir sind nicht mehr so viele wie früher, nun kommen nur noch so ca. 20 bis 25 Leute. Aber es ist viel intensiver geworden. Die Kids sind unheimlich offen für Jesus und erleben tolle Dinge mit ihm. Eines der tollsten Sachen war sicherlich die Bewahrung eines Jungen, der sonst wohl nicht mehr leben würde. Er hat Gottes Stimme gehört und konnte somit das Zimmer gerade noch rechtzeitig verlassen. Wer genaueres wissen möchte, einfach mal bei mir nachfragen.
Ja, ich bin für das Jahr 2010 wieder unheimlich dankbar. Uns geht es so gut, wir haben alles im Überfluss und sind eigentlich gesund. Klar haben wir immer mal wieder a paar Krankheiten, aber was ist das schon? Gott hat uns das ganze Jahr über behütet und bewahrt. Jesus hat uns seine Gegenwart geschenkt und uns in seinen Armen gehalten. Gott hat immer wieder Großes an uns getan, wenn ich nur an diese vielen Mittwochabende zurück denke. Und der Heilige Geist war die ganze Zeit in uns und hat uns beflügelt.

Ja seht Ihr, wir können so vieles über das vergangene Jahr schreiben, uns geht es sooo gut. Viele, ja Millionen Menschen haben dieses Jahr alles verloren, haben nichts mehr. In Haiti sind tausende Menschen in Sekunden eines Erdbebens getötet worden. Die Überlebenden haben nichts mehr, nur noch Elend, Hunger und Krankheiten. Die Gottesdienste dort sind nun unter Planen und auf dem Boden. Warum dort so, und bei uns anders?
Gott hat uns alle so lieb, so unendlich lieb, lasst uns froh und dankbar sein.
Morgen ist es wieder so weit, „Denn Euch ist heute ein Retter geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das sei für Euch das Zeichen“. Lasst dieses Zeichen nicht einfach an Euch vorüber gehen, sondern nehmt es an und geht einen Schritt auf Jesus zu. Er ist schon da und wartet auf Dich, Du musst nur einen Schritt machen.

Wir wünschen Euch gesegnete, ruhige und schöne Weihnachtstage. Gott nehme Euer Jahr 2011 in seine Hände und gebe Euch alles was Ihr benötigt.

Eure fünf Gaßmann`s aus Winnenden

Brief vom Chef

Aber Hallo,

ja, wie jedes Jahr haben wir wieder einen Brief von unserem Vorstand bekommen und da dies immer sehr schön ist, möchte ich es auch Euch in einem Auszug mitteilen:

„Die Wünsche lehnen sich an ein Gebet von Antoine de Saint-Exupery ( der den “Kleinen Prinz” geschrieben hat) an:

Ich wünsche Ihnen keine Wunder und keine Visionen – sondern Kraft für den Alltag.

Ich wünsche Ihnen die Geduld für die Kunst der kleinen Schritte.

Bleiben Sie findig und erfinderisch im täglichen Vielerlei und Allerlei.

Werden Sie sicher in der richtigen Zeiteinteilung und finden Sie heraus, was erstrangig und was zweitrangig ist.

Erkennen Sie, daß Träume nicht weiterhelfen, sondern versuchen Sie, das Nächste so gut wie möglich zu tun und die gegenwärtige Stunde als die wichtigste zu nehmen.

Mögen sie vor dem naiven Glauben bewahrt bleiben, daß im Leben alles gut und glatt geht und scheuen Sie sich nicht vor der nüchternen Erkenntnis, daß Schwierigkeiten, Mißerfolge und Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die man wächst und reift.

Erinnern Sie sich daran, daß das Herz oft gegen den Verstand streikt – und der Verstand nicht immer recht hat.

Wünschen Sie sich jemanden, der den Mut hat, Ihnen im rechten Augenblick die Wahrheit zu sagen – und haben Sie den Mut, der Wahrheit ins Auge zu blicken.

Haben Sie die notwendige Phantasie und das Gespür, im rechten Augenblick ein Päckchen Güte, mit oder ohne Wort, an der richtigen Stelle abzugeben.

Lassen Sie aus sich einen Menschen werden, der einem Schiff mit Tiefgang gleicht, damit Sie auch die erreichen, die unten sind.

Haben Sie keine Angst, Sie könnten das Leben versäumen. Was sie erleben ist das Leben.

Sie wissen, daß wir alle der Liebe und der Freundschaft bedürfen. Es sei Ihnen gegeben, daß Sie dieser größten und schönsten und schwierigsten Aufgabe des Lebens gewachsen sind, Liebe und Freundschaft zu geben und anzunehmen.

Und das Schicksal – oder Gott – oder wer auch immer – möge Ihnen nicht geben, was Sie sich wünschen, sondern das, was Sie brauchen.


Wenn das alles unter Ihrem Christbaum liegt, können Sie getrost ins Neue Jahr starten.“

In diesem schönen Sinne, dr Gaege